Saarbrücker Fahrradpolitik unter der Lupe

Saarbrücker Fahrradpolitik unter der Lupe

Ein Beitrag von Stephan Deppen

Onlinefassung: Rick Reitler   08.07.2021 | 07:45 Uhr

Yannick Seinsoth, der Radverkehrsbeauftragte der Landeshauptstadt Saarbrücken, will angesichts der begrenzten Flächen vor allem die Knotenpunkte und die Fahrrad-Abstellanlagen optimieren. Nach und nach sollen so mehr Menschen zum Tritt in die Pedale animiert werden.

Sang- und klanglos war der bisherige Radverkehrsbeauftragte der Landeshauptstadt Saarbrücken im vergangenen Jahr gegangen - und eben so sang- und klanglos hat der neue sein Amt übernommen: Yannick Seinsoth will angesichts der begrenzten Flächen vor allem die Knotenpunkte und die Fahrrad-Abstellanlagen optimieren, um nach und nach für ein größeres Sicherheitsgefühl zu sorgen und so mehr Leute zum Umstieg auf den Drahtesel zu bewegen.

Stadt vs. ADFC

Thomas Fleschner vom ADFC sieht Nachholbedarf vor allem am Ludwigskreisel und an der Dudweiler Landstraße. Doch Christoph Kreis vom Stadtplanungsamt verteidigt im Gespräch mit SR-Reporter Stephan Deppen die bisherigen Anstrengungen der Landeshauptstadt: An beiden umstrittenen Stellen sei mehr als nur die Mindestmaße für Radwege angelegt worden. Zudem sei die neue mit der alten Radinfrastruktur "sinnvoll verknüpft" worden - und zwar so weit, "was im Baufeld eben möglich war".


SR-Themenschwerpunkt Radfahren
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Ein Thema u. a. in der Sendung "Der Morgen" am 08.07.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Symbolbild ganz oben zeigt einen Fahrradweg an der Wilhelm-Heinrich-Brücke im Herzen Saarbrückens (Archivfoto: SR Fernsehen).

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