Spuren aufarbeiten: Zweibrücken unterm Hakenkreuz

Als es in Zweibrücken noch Zwangsarbeit gab

Ein Beitrag von SR-Reporter Patrick Wiermer über den neuesten Band des Arbeitskreises "Zwangsarbeit" der VHS Zweibrücken

Onlinefassung: Rick Reitler   16.06.2021 | 14:50 Uhr

Zweibrücken unter dem Hakenkreuz – unter diesem Titel forschen seit Jahren Lokalhistoriker zur NS-Vergangenheit der rheinland-pfälzischen Stadt unweit der saarländischen Grenze. Jetzt ist der zweite Band erschienen. Er beschäftigt sich mit der Geschichte der Zwangsarbeiter. Sie stellten zwischenzeitlich ein Viertel der gesamten arbeitenden Bevölkerung in Zweibrücken.

Aufgearbeitet wurde die Geschichte bislang kaum. Jetzt haben sich u. a. Gertrud Schanne-Raab und Maria Rimbrecht dem Thema angenommen.


Zweibrücken unter dem Hakenkreuz
Für jeden sichtbar und doch vergessen
Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Zweibrücken 1940 – 1945

Herausgegeben von Gertrud Schanne-Raab und dem Arbeitskreis "Zwangsarbeit" der VHS Zweibrücken

Conte Verlag 2021
300 Seiten. 24,00 Euro.
ISBN: 978-3-95602-231-9


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" am 16.06.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt Gertrud Schanne-Raab und Maria Rimbrecht mit dem Band "Für jeden sichtbar und doch vergessen" (Foto: Patrick Wiermer).

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