Im Einsatz für das Bedingungslose Grundeinkommen

Im Einsatz für das "Bedingungslose Grundeinkommen"

Ein Beitrag von SR-Reporterin Tanja Filipp-Mura

Onlinefassung: Rick Reitler   01.06.2021 | 07:50 Uhr

Arbeitslosigkeit, Krankheit und damit verbundene finanzielle Engpässe - mit dem gesellschaftlichen Abstieg kann es ganz schnell gehen. Und es kann jeden treffen, wie die Corona-Krise gezeigt hat. Und so werden die Rufe nach einem bedingungslosen Grundeinkommen immer lauter.

SR-Reporterin Tanja Filipp-Mura hat Menschen getroffen, die sich für die Idee begeistern.

Hintergrund: Pilotprojekt

Seit dem 1. Juni 2021 läuft das wissenschaftlich begleitete Pilotprojekt "Wir wollen es wissen": 122 Menschen in Deutschland bekommen jeden Monat 1200 Euro auf ihr Konto überwiesen - ganz ohne Bedingungen. Drei Jahre lang. Danach soll mehr Klarheit in der ewigen Frage herrschen, ob das BGE zum Müßiggang verleitet oder erst recht Kreativität und Tatendrang zum Wohle aller freisetzt.

Über zwei Millionen Menschen hatten sich im August 2020 für die Teilnahme an dieser ersten Langzeitstudie in Deutschland zum Bedingungslosen Grundeinkommen beworben. Das Pilotprojekt Grundeinkommen ist ein gemeinsames Projekt des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und der gemeinnützigen NGO "Mein Grundeinkommen". Außerdem sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität zu Köln sowie des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern an der Studie beteiligt.


Mehr zum Thema im Archiv:

HörStoff: Utopie oder realistischer Sozialumbau?
Das bedingungslose Grundeinkommen
Wäre unsere Gesellschaft gerechter, wenn alle Menschen von Geburt an bis zum Tod vom Staat so viel Geld bekämen, wie sie zum Leben bräuchten? Und zwar ohne dass sie eine besondere Leistung dafür erbringen müssten? Das Thema in Tanja Filipp-Muras langer HörStoff-Reportage vom 27. Februar.


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 01.06.2021 auf SR 2 KulturRadio.

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