Frankreichs größter Fischereihafen leidet unter Brexit

Frankreichs größter Fischereihafen leidet

Ein Beitrag über die Situation in Boulogne-sur-Mer drei Monate nach dem Brexit

Sabine Wachs. Onlinefassung: Rick Reitler   31.03.2021 | 07:45 Uhr

Seit dem Brexit hängen LKW mit Fischladungen aus Großbritannien auf dem Weg nach Frankreich oft lange in Zoll- und Veterinärkontrollen fest. Auch französische Fischer kämpfen mit der Bürokratie. Sabine Wachs hat sich in Boulogne-sur-Mer umgeschaut.

Mehr als 300.000 Tonnen Fisch werden in Frankreichs größtem Fischereihafen Boulogne-sur-Mer normalerweise pro Jahr verarbeitet. Ein großer Teil wird in britischen Gewässern gefangen oder direkt aus Großbritannien importiert.

Schwierige Zeiten für Boulogne-sur-Mer

Seit dem Brexit aber hängen LKW aus Großbritannien oft lange in Zoll- und Veterinärkontrollen fest. Und trotz Abkommen haben französische Fischer noch immer große Probleme, Fanglizenzen für britische Gewässer zu beantragen. SR-Frankreichkorrespondentin Sabine Wachs hat sich in Boulogne-sur-Mer umgeschaut.


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Ein Thema u. a. in der Sendung "Der Morgen" vom 31.03.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Symbolbild ganz oben zeigt einen Kabeljau auf einem Fischmarkt (Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb | epa PA Andrew Parsons).

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