Wirtschaftsministerium fördert Fahrradkauf

Wirtschaftsministerium fördert Lastenfahrradkauf

Ein Beitrag von Dagmar Scholle

Onlinefassung: Rick Reitler   12.03.2021 | 12:05 Uhr

Das saarländische Wirtschaftsministerium will neben der Anschaffung von Lastenfahrrädern auch Fahrrad-Abstellanlagen, Lade-Einrichtungen und neue Radverkehrskonzepte finanziell unterstützen – mit der neuen Förderrichtline NMOB-Rad. Bis zu eine Million Euro soll dafür in den Jahreshaushalt eingestellt werden.

Mit dem Elektro-Lastenfahrrad unterwegs (Foto: SR)
Mit dem Elektro-Lastenfahrrad unterwegs

Wie kann man zwei Kisten Bier, drei kleine Kinder oder auch eine neue Waschmaschine bequem transportieren - aber ohne Auto? Zum Beispiel mit einem Lastenfahrrad. Da gibt es mittlerweile unterschiedlichste Modelle. Allein 2020 wurden in Deutschland gut 100.000 Stück verkauft - und auch im Saarland ist ihr Anblick nicht mehr ganz so exotisch wie noch vor Jahren.

Eine Million im Haushalt

Wer über die Anschaffung eines solchen Gefährts nachdenkt, könnte nun einen Zuschuss vom saarländischen Wirtschaftsministerium erhalten: Für die neue Förderrichtlinie "Nachhaltige Mobilität Radverkehr" (NMOB-Rad), wird nach dem Willen von Wirtschaftministerin Anke Rehlinger (SPD) bis zu einer Million Euro im Jahr aus dem Landeshalt bereit gestellt.

Förderungswürdig sind, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, Fahrrad-Abstellanlagen, Lade-Einrichtungen, neue Radverkehrskonzepte und die Anschaffung eines Lastenpedelecs oder Lastenfahrrads.

Maximal 2000 Euro Zuschuss

Beim Kauf eines Lasten-Elektrofahrrads (Pedelecs) kann das Land bis zu 50 Prozent der Kosten erstatten, und zwar bis zu einer Höhe von maximal 1000 Euro. Ein Lastenfahrrad kann sogar mit bis zu 2000 Euro Steuermitteln subventioniert werden, unabhängig davon, ob es einen Elektromotor hat oder mit reiner Muskelkraft betrieben werden muss.


Klarstellung des Ministeriums:

Privatpersonen und Unternehmen sind ausschließlich für Lastenfahrräder und Lastenpedelecs antragsberechtigt, Vereine ausschließlich für Lastenfahrräder, Lastenpedelecs und innovative Projekte; die restlichen Förderungen gelten nur für die Landkreise, Kommunen und Bildungsträger.


Lastenfahrräder (Foto: SR Fernsehen)
Eine Auswahl an Lastenfahrrädern (Foto: SR Fernsehen)


Kontakt:

Dr. Tania Masloh
Referatsleiterin D/6: PBefG-Genehmigungsbehörde, ÖPNV-Förderung
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken

Fon: 0681 / 501-4230
E-Mail: referat.d6@wirtschaft.saarland.de

Weitere Informationen:


12.03.2021: Korrekturhinweis der Redaktion

In einer früheren Fassung des Artikels hieß es: Allen, die über die Anschaffung eines solchen Gefährts vielleicht schon mal nachgedacht haben, greift das saarländische Wirtschaftsministerium jetzt unter die Arme bzw. unter die Räder – mit einer neuen finanziellen Förderung. Sie ist Teil der neuen Förderrichtlinie Nachhaltige Mobilität Radverkehr (NMOB-Rad), für die nach dem Willen von Wirtschaftministerin Anke Rehlinger (SPD) bis zu einer Million Euro im Jahr aus dem Landeshalt fließen könnten. Förderungswürdig sollen Fahrrad-Abstellanlagen, Lade-Einrichtungen, neue Radverkehrskonzepte und vor allem die private Anschaffung eines Pedelecs oder Lastenfahrrads sein. Auch Vereine und Unternehmen können in den Genuss der Förderung kommen. Beim Kauf eines Elektrofahrrads (Pedelecs) übernimmt das Land bis zu 50 Prozent der Kosten, maximal 1000 Euro. Ein Lastenfahrrad wird sogar mit bis zu 2000 Euro Steuermitteln subventioniert, unabhängig davon, ob es einen Elektromotor hat oder mit reiner Muskelkraft betrieben werden muss.


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 11.03.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt Lastenradfahrerinnen und - radfahrer mit ihren Gefährten – v.l.: Guido Vogel-Latz, Alexander Schmidt ,Thomas Abel, Herrmann Schell (oben), Thomas Fläschner, Susanne Speicher (Foto: SR/Dagmar Scholle).

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