EU4Health: Für mehr grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei Gesundheitsthemen

Für mehr grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Ein Gespräch mit Hans-Peter Liese, EVP-Fraktion im Europaparlament, über das neue Gesundheitsprogramm EU4Health

Stephan Deppen. Onlinefassung: Rick Reitler   09.03.2021 | 12:45 Uhr

Nach dem Willen der EU-Kommission soll ein neues Gesundheitsprogramm namens "EU4Health" am 9. März vom EU-Parlament abgesegnet werden. Es geht um über 5 Milliarden Euro mehr für grenzüberschreitende medizinische Zusammenarbeit und Forschung, wie Hans-Peter Liese im SR-Interview erläutert.

Das Europaparlament will den Plänen der EU-Kommission für ein neues EU-Gesundheitsprogramm namens "EU4Health" am 9. März grünes Licht geben. Bis 2027 sollen dadurch 5,1 Milliarden Euro mobilisiert werden, um europäische Gesundheitssysteme belastbarer zu machen und Gesundheitskrisen in der gesamten EU in Zukunft zu verhindern.

Verzehnfachung der Summe

Es handele sich um eine Verzehnfachung des in der letzten Periode im Haushalt eingestellten Postens, sagte Hans-Peter Liese von der EVP-Fraktion im Europaparlament im Gespräch mit SR-Moderator Stephan Deppen. Es gehe darum, "europäisch" dort stärker zu handeln, "wo es einfach notwendig ist, um ganz konkrete Probleme zu lösen".

"Zusammenarbeit und Forschung"

Greifen solle das Programm für mehr grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Forschung beispielsweise bei den Themen "Krebs bei Kindern" und "Antibiotika-resistente Keime", erklärte Liese. Es werde in der europäischen Gesundheitspolitik vor dem Hintergrund der nationalen Gesundheitssysteme aber immer einen "langen Atem" brauchen.


Ein Thema in der Sendung "Bilanz am Mittag" am 09.03.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Symbolbild ganz oben zeigt eine Menge Euro-Banknoten (Archivfoto: SR Fernsehen).

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