Über den Kampf gegen Rassismus im Saarland

Im Kampf gegen Rassismus

Ein Beitrag über Rassismus-Prävention im Saarland

Roswitha Böhm   19.02.2021 | 07:00 Uhr

Vor genau einem Jahr, am 19. Februar 2020, wurden neun Menschen in Hanau Opfer eines rassistischen Anschlags. Und bis heute muss man sich die Fragen stellen: Wie konnte es dazu kommen? Wie kann man Menschen besser vor solchen Taten schützen, wie solche Gewalttaten verhindern?

Einige Initiativen

SR-Reporterin Roswitha Böhm hat sich bei einigen Initiativen im Saarland gegen Rassismus und Rechtsextremismus umgehört - beim Adolf-Bender-Zentrum in St. Wendel, beim Sozialministerium und beim Change Network.


Adolf-Bender-Zentrum: "Viele Initiativen finden mehr Gehör"
Audio [SR 3, Interview: Gerd Heger, 19.02.2021, Länge: 04:16 Min.]
Adolf-Bender-Zentrum: "Viele Initiativen finden mehr Gehör"
Am 19. Februar 2020 wurden bei einem rechtextremistischen Anschlag in Hanau neun junge Menschen getötet. Ein Anschlag, der die Folgen des Rassismus in Deutschland für kurze Zeit in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt hat. Das Adolf-Bender-Zentrum in St. Wendel engagiert sich seit vielen Jahren gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Im SR-Interview spricht Yannick Meisberger vom Adolf-Bender-Zentrum über die Auswirkungen des Anschlags von Hanau und die Arbeit des Zentrums im Saarland.


Anti-Rassismus-Demo in Saarbrücken (Foto: SR Fernsehen)
Archivbild: eine Anti-Rassismus-Demo in Saarbrücken (Foto: SR Fernsehen)


Der SR 2-ProgrammTipp:

Sonntag, 21. Februar, 9.04 bis 10.00 Uhr: Fragen an den Autor
Ahmad Mansour: Solidarisch sein!
Wie können Parallelgeschellschaften, Rassismus und Hass verhindert werden? Damit hat sich der Psychologe Ahmad Mansour intensiv auseinandergesetzt. Am 21. Februar war er mit seinem Buch "Solidarisch sein!" zu Gast in der SR 2-Sachbuchsendung "Fragen an den Autor". Zum Podcast.


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" am 19.02.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt Jörn Didas, den Leiter des Adolf-Bender-Zentrums St. Wendel (Foto: Adolf-Bender-Zentrum).

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