Gran Canaria: eine Insel zwischen Verzweiflung und Hoffnung

Eine Insel zwischen Verzweiflung und Hoffnung

Ein Beitrag zur Lage auf der schwer gebeutelten spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria

Michael Marek. Onlinefassung: Rick Reitler   04.02.2021 | 13:45 Uhr

Auf der Ferieninsel Gran Canaria macht sich infolge des Corona-Lockdowns immer mehr Verzweiflung breit. Insel-Präsident Antonio Morales aber hofft auf eine neue Zukunft in nicht-touristischen Geschäftsfeldern wie der Landwirtschaft, der erneuerbaren Energien und der Algenzucht.

Ganz Spanien gilt als Corona-Risikogebiet. Der Tourismus ist praktisch zum Erliegen gekommen - auch auf den Kanarischen Inseln. Dort hängen drei von vier Arbeitsplätzen vom Tourismus ab.

Gigantischer Einbruch

Auf der Hauptinsel Gran Canaria sind inzwischen fast drei Viertel aller Geschäfte geschlossen, die Auslastung der Hotellerie liegt bei nur noch 15 bis 20 Prozent, und die Zahl der Urlauberinnen und Urlauber war schon 2020 von den sonst üblichen 15 auf nur noch drei Millionen gesunken.

Insel-Präsident hofft auf Zukunft abseits des Tourismus

Viel Verzweiflung macht sich breit, wie Auslandskorrespondent Michael Marek beobachtet hat. Seit Dezember kommt es zu immer mehr Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen.

Insel-Präsident Antonio Morales aber bemüht sich um Zuversicht: Er hofft auf eine neue Zukunft in Geschäftsfeldern wie der Landwirtschaft, der erneuerbaren Energien und der Algenzucht.


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 04.02.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Symbolbild ganz oben zeigt eine nahezu menschenleere Restaurantmeile in Las Palmas de Gran Canaria (Foto: picture alliance/dpa | Manuel Navarro).

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