Oxfam-Bericht: Corona-Krise verschärft Ungleichheit

Corona-Krise verschärft Ungleichheit

Ein Gespräch mit Schweiz-Korrespondent Dietrich Karl Mäurer über den aktuellen Ungleichheitsbericht der Hilfsorganisation Oxfam

Jochen Erdmenger. Onlinefassung: Rick Reitler   25.01.2021 | 08:20 Uhr

Die Corona-Krise hat die soziale Ungleichheit in der Welt weiter verschärft. Darauf hat die Entwicklungshilfe-Organisation Oxfam in ihrem Ungleichheitsbericht hingewiesen, der anlässlich der virtuellen Veranstaltung "Davos Agenda" im Vorfeld des bevorstehenden Weltwirtschaftsforums am 25. Januar vorgestellt wird.

Zehn Jahre bis zur Erholung

Schweiz-Korrespondent Dietrich Karl Mäurer erläutert im Gespräch mit SR-Moderator Jochen Erdmenger die Kernpunkte des Oxfam-Berichts: Während die tausend reichsten Menschen ihre Verluste aus der Corona-Krise in nur neun Monaten wettgemacht hätten und die zehn Reichsten noch reicher geworden seien, könnte es ein Jahrzehnt dauern, bis sich die unteren 50 Prozent der Menschen auf dem Planeten von den wirtschaftlichen Folgen erholt hätten.

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Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" am 25.01.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Symbolbild ganz oben zeigt eine Frau mit Mundschutz mit einem Sack voll Hilfsgütern in San Jose Calderas, Guatemala (Foto: picture alliance/dpa/AP | Moises Castillo).

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