Neue Runde im Streit um Mittelmeer-Erdgas

Neue Runde im Streit um Mittelmeer-Erdgas

Ein Interview mit Türkei-Korrespondent Christian Buttkereit über den Konflikt zwischen Griechenland und der Türkei um das Erdgasvorkommen im Mittelmeer

Jochen Erdmenger. Onlinefassung: Rick Reitler   25.01.2021 | 07:15 Uhr

In der komplexen Gemengelage zwischen Geografie, Seerecht und wirtschaftlichen Interessen haben es Griechenland und die Türkei in 20 Jahren nicht vermocht, ihren Streit ums Erdgas im Mittelmeer beizulegen. Türkei-Korrespondent Christian Buttkereit erklärt die Hintergründe.

Nach fast 20 Jahren und 60 Verhandlungsrunden um die Erdgas-Vorkommen im östlichen Mittelmeer wollen Griechenland und die Türkei in Istanbul einen neuen Anlauf starten, um nach über vier Jahren Eiszeit einer Lösung des Konflikts näher zu kommen.

Grenzen, Seerecht, Wirtschaft

Im Gespräch mit SR-Moderator Jochen Erdmenger erläutert Türkei-Korrespondent Christian Buttkereit die jeweiligen Standpunkte in der komplexen Gemengelage zwischen Geografie, Seerecht und wirtschaftlichen Interessen. "Dass beide Seiten nun überhaupt wieder miteinander reden, das wird als gutes Zeichen gesehen", so Buttkereit.


Ein Thema aus der Sendung "Der Morgen" vom 25.01.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Symbolbild ganz oben zeigt eine Bohrplattform vor der Küste von Larnaca (Zypern) im Mittelmeer (Archivfoto: picture alliance / Petros Karadjias/AP/dpa | Petros Karadjias).

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