Berlin: Banger Blick über den Großen Teich

Banger Blick über den Großen Teich

Ein Interview mit Hauptstadt-Korrespondent Andreas Reuter am Morgen des Wahltages in den Vereinigten Staaten von Amerika

Kai Schmieding. Onlinefassung: Rick Reitler   03.11.2020 | 08:15 Uhr

Bloß nicht noch vier Jahre Trump - mit diesen Worten lasse sich die Stimmung im politischen Berlin am Morgen des US-Wahltags ganz gut ausdrücken, sagte Hauptstadt-Korrespondent Andreas Reuter im SR-Interview. Die Bundesregierung sei dringend an einem "Neuanfang im transatlantischen Verhältnis" interessiert.

Die Bundesregierung blickt am 3. November mit Skepsis auf den Wahltag in den Vereinigten Staaten von Amerika, meint Berlin-Korrespondent Andreas Reuter im Gespräch mit SR-Moderator Kai Schmieding: Selbst wenn der Demokrat Joe Biden den amtierenden Präsidenten Donald Trump ablösen sollte, wäre das Vertrauen in die USA wohl kaum wieder vollständig hergestellt.

"Bloß nicht noch vier Jahre"

Trotzdem beschrieb er die Stimmung in Berlin mit den Worten "Bloß nicht noch vier Jahre", denn die Bundesregierung sei dringend an einem "Neuanfang im transatlantischen Verhältnis" interessiert. Reuter gab zu bedenken, dass Donald Trump in den nächsten vier Jahren nicht mehr auf seine Chancen zur Wiederwahl Rücksicht nehmen müsse.

Biden geringeres Übel?

Aber auch von Biden wäre wohl kaum in allen Themenfeldern Entgegenkommen zu erwarten: Auch Biden würde wie Trump wohl darauf pochen, dass Deutschland endlich seine Verpflichtungen für das Militärbündnis NATO erfülle.

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Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 03.11.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Foto ganz oben zeigt Joe Biden, den Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, bei einer Wahlkampfveranstaltung in Pittsburgh (Foto: dpa / AP / Andrew Harnik).

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