htw saar: "Wir haben uns ein sehr schlaues Konzept überlegt"

"Wir haben uns ein sehr schlaues Konzept überlegt"

Ein Gespräch mit Prof. Andy Juncker, htw saar, über den Semesterstart zum Lockdown-Beginn

Kai Schmieding. Onlinefassung: Rick Reitler   02.11.2020 | 07:25 Uhr

Prof. Andy Juncker von der htw saar hat das Konzept für die Lehre in Zeiten des Lockdowns im SR-Interview erläutert: Demnach werde eine Hälfte der Erstsemestler nun in Kleingruppen "in Präsenz" unterrichtet, die andere Hälfte sei online dabei. Für die höheren Semester gelte grundsätzlich die Maxime "Digital vor Präsenz".

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Kleingruppen

"Es ist auch unser Ziel, die Erstsemester ab heute in Kleingruppen in Präsenz zu lehren", sagte Professor Andy Juncker, der an der Saarbrücker Hochschule für Technik und Wirtschaft (htw saar) für Studium, Lehre und Internationalisierung zuständig ist, im Gespräch mit SR-Moderator Kai Schmieding. Man habe ein "sehr schlaues" Konzept ausgearbeitet, in dem in jeder Woche jeweils eine Hälfte der Erstsemestler in Kleingruppen in Räumen der Hochschule anwesend sein dürfe, während die andere Hälfte online zusehen könne.

Grundsatz: "Digital vor Präsenz"

Für die höheren Semester gelte grundsätzlich die Maxime "Digital vor Präsenz" - mit Ausnahme von Laborübungen, die ebenfalls mit Kleingruppen stattfinden würden. Mit der Hardware für die Online-Lehre sei die HTW "mittlerweile bestens ausgestattet".

"Inwieweit dieses Konzept natürlich Bestand hat, wenn vielleicht der Lockdown etwas härter wird, muss man dann nochmal überdenken", sagte Juncker.


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Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 02.11.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Symbolbild ganz oben zeigt ein Gebäude der htw saar (Archivfoto: Florian Diener/htw saar).

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