Bund und Länder verschärfen Corona-Maßnahmen

Bund und Länder verschärfen Corona-Maßnahmen

Ein Gespräch mit Hauptstadt-Korrespondent Marcel Heberlein über die Beschlüsse der Corona-Konferenz im Kanzleramt vom 14. Oktober 2020

Jochen Erdmenger. Onlinefassung: Rick Reitler   15.10.2020 | 07:15 Uhr

Bund und Länder haben erwartungsgemäß schärfere Corona-Einschränkungen vereinbart. Auf eine flächendeckende Regelung zum Beherbergungsverbot oder zu Bußgeldern konnten sich Bund und Länder allerdings nicht einigen, sagte Hauptstadt-Korrespondent Marcel Heberlein im SR-Interview.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus haben Bund und Länder erwartungsgemäß schärfere Corona-Einschränkungen vereinbart. Dazu gehören eine Ausweitung der Maskenpflicht, eine Begrenzung der Gästezahl bei Feiern, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum, eine Sperrstunde für die Gastronomie und eine Senkung der Warnstufe-Definition auf nur noch 35 statt wie bisher 50 wöchentlicher Neu-Infektionsfälle pro 100.000 Einwohner.

Kanzlerin hätte sich "mehr erwartet"

Auf eine flächendeckende Regelung zum Beherbergungsverbot oder zu Bußgeldern konnten sich Bund und Länder allerdings nicht einigen, berichtet Hauptstadt-Korrespondent Marcel Heberlein im Gespräch mit SR-Moderator Jochen Erdmenger. "Insgesamt bleibt hängen, dass die Kanzlerin sich einfach mehr erwartet hätte von diesem Treffen und auch glaubt, dass das nicht ausreicht, was man jetzt verabschiedet hat".

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Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 15.10.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt Bundeskanzlerin Angela Merkel (3.v.r) Markus Söder (r, CSU), Ministerpräsident von Bayern, und Michael Müller (l, SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin nach der Corona-Konferenz vom 14. Oktober 2020 (Foto: dpa / AFP Pool / Stefanie Loos).

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