"Es gibt durchaus Reise-Optionen für den Herbst"

"Es gibt durchaus Reise-Optionen für den Herbst"

Ein Gespräch mit SR-Reporterin Yvonne Schleinhege über Corona-Auflagen für den Herbsturlaub

Kai Schmieding. Onlinefassung: Rick Reitler   07.10.2020 | 07:15 Uhr

Wohin kann man angesichts der vielen Corona-Auflagen zurzeit noch sorglos reisen? Noch existierten innerhalb und außerhalb Deutschlands genug Urlaubsziele, erläuterte SR-Reporterin Yvonne Schleinhege im Interview. Wichtig sei allerdings, sich schon vorher über die Auflagen vor Ort und für die Rückkehr zu informieren.

Ganz Spanien, große Teile der Niederlande, fast ganz Frankreich und auch einige Regionen in Österreich sind zurzeit für deutsche Reisende mit einigen Schwierigkeiten verbunden: Die Bundesregierung hat sie in die Liste jener Länder aufgenommen, für die eine Corona-Reisewarnung gilt. Bei der Rückkehr ins Saarland heißt das grundsätzlich 14 Tage Quarantäne und ein obligatorischer PCR-Test plus weitere Auflagen, so SR-Reporterin Yvonne Schleinhege im Gespräch mit SR-Moderator Kai Schmieding. Bei Verstößen drohten Bußgelder. Grundsätzlich aber gebe es kein generelles Verbot, in eine bestimmte Region zu reisen.

Nicht-Risikogebiete

Doch wohin kann man überhaupt noch fahren? Italien, Griechenland, Schweden, Malta und Zypern seien nicht offiziell als Risikogebiet deklariert, sagte Schleinhege. Auch in der Türkei, in Österreich, in der Schweiz, in Dänemark, in Portugal und in Frankreich - nämlich in der Region Grand Est - existierten noch Regionen ohne deutsche Reisewarnung.

Vorher genau informieren!

Wichtig sei allerdings, sich vor einem Flug oder einer Fahrt über die Einreisemodalitäten und die örtlichen Corona-Vorschriften zu informieren - insbesondere über die Maskenpflicht. Das gelte auch für Besuche in anderen Bundesländern, auch wenn es danach zurzeit keine Einreiseverbote oder Quarantänepflichten für Menschen gebe, die im Saarland wohnten.

Mehr zum Thema Corona im Saarland (Archiv):

Neue Corona-Regeln
Obergrenze für Feiern und Bußgelder bei Falschangaben
In Regionen mit vielen Corona-Neuinfektionen wollen Bund und Länder künftig Feiern auf maximal 50 Teilnehmer beschränken. Außerdem sollen für falsche Angaben in Restaurants Bußgelder verhängt werden. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans zeigte sich zufrieden mit den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz.

Frankreich
Paris setzt auf härtere Corona-Maßnahmen
Frankreich und besonders seine Hauptstadt Paris sind offenbar besonders stark von Corona-Neuinfektionen betroffen, das sagt zumindest die Zahl der positiven Tests aus. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo meint, die Lage sei "sehr ernst". Deshalb gelten dort ab sofort härtere Regeln, wie SR-Korrespondentin Sabine Wachs im Gespräch mit SR-Moderator Kai Schmieding bestätigt.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 07.10.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Symbolbild ganz oben zeigt gesperrte Sitzplätze in einem Flughafen-Terminal (Foto: pixabay / Michael Gaida)

Artikel mit anderen teilen

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja