Schweiz: "Schwexit" abgelehnt, "linksliberaler Wandel" da

"Schwexit" abgelehnt, "linksliberaler Wandel" da

Ein Gespräch mit Schweiz-Korrespondentin Katrin Hondl über die Ergebnisse der Volksentscheide in der Schweiz vom 27. September 2020

Katrin Aue. Onlinefassung: Rick Reitler   28.09.2020 | 09:30 Uhr

Schweiz-Korrespondentin Kathrin Hondl sieht nach den Ergebnissen der Volksabstimmungen vom 27. September einen "linksliberalen" Wandel im Alpenland: U. a. hatten es 62 Prozent der Abstimmungsberechtigten abgelehnt, den Zuzug von EU-Ausländern zu begrenzen. Ein Interview.

Rund 62 Proztent der Schweizerinnen und Schweizer haben am 27. September 2020 per Bürgerentscheid einen Antrag der Schweizerischen Volkspartei (SVP) abgelehnt, nach dem der Zuzug von EU-Ausländern begrenzt werden sollte. Außerdem durften die Eidgenossinnen und Eidgenossen per Volksabstimmung über eine zweiwöchige Elternzeit für Väter und über den Umgang mit Wölfen in freier Wildbahn abstimmen.

Wandel Richtung "linksliberal"

Was dabei heraus kam, erläutert Schweiz-Korrespondentin Kathrin Hondl im Gespräch mit SR-Moderatorin Katrin Aue. Hondl sieht nach den Entscheidungen durchaus einen "linksliberalen" Wandel in dem Alpenland.


Hintergrund:

tagesschau.de: Volksabstimmung in der Schweiz
Der "Schwexit" ist gescheitert
In einem Referendum wollte die Schweizerische Volkspartei (SVP) erreichen, dass der Zuzug von EU-Ausländern in das Alpenland gedrosselt wird. Doch die Schweizer sind dem Vorschlag nicht gefolgt.


Ein Thema aus der Sendung "Der Morgen" vom 28.09.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Symbolbild ganz oben zeigt die Schweizer Nationalflagge (Archivfoto: pixabay/Hans).

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