"Die Saar-Uni hat ein solides europäisches Profil"

"Die Saar-Uni hat ein solides europäisches Profil"

Ein Gespräch mit Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann, Vizepräsidentin für Europa und Internationales an der Universität des Saarlandes

Holger Büchner. Onlinefassung: Rick Reitler   10.07.2020 | 08:20 Uhr

Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann, Vizepräsidentin für Europa und Internationales an der Universität des Saarlandes, hat die Aufnahme der Saar-Uni in den Verbund "Transform4Europe" (T4E) begrüßt. Es handele sich um einen wichtigen Baustein, um die Herausforderungen eines "Europas am Wendepunkt" anzugehen. Ein Interview.

Als Teil einer Allianz von Hochschulen aus mehreren Ländern wird die Universität des Saarlandes künftig auch den Titel "Europäische Hochschule" führen. Sie habe mit Partnern aus sechs europäischen Ländern grünes Licht für das Projekt "Transform4Europe" (T4E) bekommen, teilte die Uni in Saarbrücken am 9. Juli mit.

Fach- und länderübergreifend

Bei T4E handelt es sich um einen Verbund von sieben europäischen Partneruniversitäten, die gemeinsam fach- und länderübergreifend in den Schwerpunktbereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Ökologie ausbilden wollen.

Für Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann, Vizepräsidentin für Europa und Internationales an der Universität des Saarlandes ein wichtiger Baustein, um die Herausforderungen eines "Europas am Wendepunkt" anzugehen. Den die Saar-Uni habe schon jetzt "ein solides europäisches Profil".

"Transformationsprozesse in und für Europa"

"Zusammen haben wir dann eben eine solide Kompetenz, eine neue Generation von jungen Europäerinnen und Europäern so auszubilden, dass sie die notwendigen Transformationsprozesse in und für Europa gestalten können", so Claudia Polzin-Haumann im Gespräch mit SR-Moderator Holger Büchner.

Förderung: Erasmus+

Die Europäische Kommission hatte am Donnerstag 24 Hochschulkonsortien als "Europäische Hochschulen" ausgezeichnet. In den kommenden drei Jahren sollen diese jeweils mit bis zu fünf Millionen Euro aus dem Programm "Erasmus+" gefördert werden. Aus dem Programm "Horizont 2020" sollen zusätzlich bis zu zwei Millionen Euro fließen. Im Jahr 2019 waren 17 solcher Allianzen bedacht worden.

Die Saar-Uni war bei der ersten Auswahlrunde im vergangenen Jahr noch gescheitert. Damals hatte sie sich mit der "EURCrossBorderAlliance" beworben, zu der auch die Universitäten Trier, Luxemburg und de Lorraine gehörten.

Hintergrund:

Grünes Licht für "Transform4Europe"
Saar-Uni wird "europäische Hochschule"
Als Teil einer Allianz von Hochschulen aus mehreren Ländern wird die Universität des Saarlandes künftig auch den Titel "Europäische Hochschule" führen. Sie habe mit Partnern aus sechs europäischen Ländern am 9. Juli grünes Licht für das Projekt Transform4Europe (T4E) bekommen, teilte die Uni in Saarbrücken mit.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 10.07.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Symbolbild ganz oben zeigt das Gebäude A2 an der Universität des Saarlandes (Foto: SR / Felix Schneider).

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