"Eine gigantische Waffenschau"

"Eine gigantische Waffenschau"

Ein Interview mit Moskau-Korrespondentin Sabine Stöhr über die Militärparade zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges

Kai Schmieding. Onlinefassung: Rick Reitler   24.06.2020 | 07:22 Uhr

Die Siegesparade in Moskau am 24. Juni könnte zur größten Militärschau der Geschichte werden. Umfragen zufolge aber sind drei Viertel der russischen Bevölkerung gegen das Spektakel, so Moskau-Korrespondentin Sabine Stöhr im SR-Interview.

Die große Siegesparade zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Moskau könnte zur größten Militärparade der Geschichte werden: Über 14.000 Soldaten, dutzende von Fluggeräten und mehr als 230 Fahrzeuge sollen die alte und neue Stärke Russlands beweisen.

Mehrheit gegen das Spektakel

Zugleich soll die Waffenschau ein wenig mehr Normalität in den Alltag der Corona-gebeutelten russischen Bevölkerung bringen. Doch drei Viertel der Leute sind Umfragen zufolge gegen das Spektakel, so Moskau-Korrespondentin Sabine Stöhr im Gespräch mit SR-Moderator Kai Schmieding.

Hintergrund:

tagesschau.de: Militärparade in Moskau
Viel Pomp und Pathos in Corona-Zeiten
Es soll die größte Militärparade in der russischen Geschichte werden. Daran konnte auch die Corona-Krise wenig ändern. Für Präsident Putin geht es um mehr als nur um eine erfolgreiche Veranstaltung.


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 24.06.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt russische Soldaten bei einer Generalprobe für die Militärparade am 24. Juni (Foto: dpa / Alexander Zemlianichenko Jr).

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