Unionspolitiker kontra EU-Klimapolitik-Pläne

Unionspolitiker kontra EU-Klimapolitik-Pläne

Ein Gespräch mit Hauptstadt-Korrespondent Alex Krämer über den Streit zur künftigen Lastenverteilung für die Klimapolitik der EU

Jochen Erdmenger. Onlinefassung: Rick Reitler   13.05.2020 | 08:45 Uhr

Bundestagsabgeordnete der Union haben ein kritisches Positionspapier präsentiert, nach dem Deutschland die immer ehrgeizigeren Klima-Pläne von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen finanziell nicht in Gänze mittragen will. Hauptstadt-Korrespondent Alex Krämer über die Hintergründe.

Schon kurz nach ihrem Amtsantritt als EU-Kommissionspräsidentin am 1. Dezember 2019 hatte Ursula von der Leyen ihre Pläne für einen "Green Deal" vorgestellt: Die Mitgliedsstaaten sollten demnach in den nächsten Jahren tausende Milliarden Euro für Klimapolitik an Brüssel überweisen.

Zu hohe Belastung für Deutschland

Seit Ausbruch der Corona-Krise werden die Pläne aber immer wieder in Frage gestellt. Am 12. Mai beispielsweise präsentierten Bundestagsabgeordnete der Union ein kritisches Positionspapier, nach dem Deutschland die immer ehrgeizigeren und kostspieligeren Pläne von der Leyens finanziell nicht in Gänze mittragen will.

Das bedeute einen "ziemlichen Tritt auf die Bremse", meint Hauptstadt-Korrespondent Alex Krämer im Gespräch mit SR-Moderator Jochen Erdmenger.

Hintergrund:

tagesschau.de: Unionsfraktion zum "Green Deal"
Klimaschutz? Ja, aber ...
Bis zu 55 Prozent weniger CO2-Ausstoß binnen zehn Jahren - das sieht der EU-Klimaschutzplan vor. Für Deutschland bedeutet das vergleichsweise große Anstrengungen. Die Unionsfraktion will die Lasten nun anders verteilen.


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 13.05.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Symbolbild ganz oben zeigt eine Landschaft mit zwei Windrädern (Archivfoto: Pixabay/Distel2610).

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