Bettina Alberti über die "Enkel des Krieges"

Über die Traumata der "Enkel des Krieges"

Ein Gespräch mit der Lübecker Psychotherapeutin und Autorin Bettina Alberti über die Traumata der Nachkriegsgeneration

Jochen Marmit   06.05.2020 | 06:20 Uhr

Auch die "Kriegsenkel" der Jahrgänge 1950 bis 1969 haben zum Teil bis heute unter den familiären und psychischen Problemen zu leiden, die aus dem Zweiten Weltkrieg herrührten, sagt die Psychologin, Psychotherapeutin und Autorin Bettina Alberti ("Seelische Trümmer"). Ein Interview.

Bettina Alberti  (Foto: Kösel Verlag)
Bettina Alberti (Foto: Kösel Verlag)

Nicht nur die Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges, sondern auch ihre in den 1950er und 1960er Jahren geborenen Kinder haben zum Teil bis heute unter der Jahrhundert-Katastrophe zu leiden. Davon ist die Psychologin, Psychotherapeutin und Autorin Bettina Alberti, Jahrgang 1960, nach jahrelanger Forschungsarbeit überzeugt.

SR-Moderator Jochen Marmit hat anlässlich des 75. Jahrestags des Weltkriegsendes mit ihr u. a. über ihren eigenen Familienhintergrund, über Schuldgefühle und den "Kalten Krieg" gesprochen.

Das Buch zum Thema:

Bettina Alberti
Seelische Trümmer

Geboren in den 50er- und 60er-Jahren: Die Nachkriegsgeneration im Schatten des Kriegstraumas

Kösel Verlag, 224 Seiten, 20,00 Euro
ISBN: 978-3-466-34753-7


Der SR 2-ProgrammTipp:

Samstag, 9. Mai, 9.05 Uhr: HörStoff
Kinder des Krieges - Erinnerungen an Kindheitstage im Jahr 1945
Zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges haben Feature-Autorinnen und -Autoren der ARD 30 Zeitzeugen nach ihren Kindheitserinnerungen im Frühjahr 1945 befragt. Der fünfte und zugleich letzte Teil der Reportage stammt von SR-Reporter Jochen Marmit. Zum Audio.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 06.05.2020 auf SR 2 KulturRadio.

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