Die Folgen des Brexit für das Gesundheitssystem NHS

Über die Herausforderungen des Brexit

Der britische "National Health Service" - Teil 3 der kleinen SR 2-Serie

Marten Hahn   01.04.2020 | 16:45 Uhr

Der Austritt aus dem EU-Binnenmarkt bedeutet für das britische Gesundheitssystem "National Health Service", dass Waren bei der Ein- und Ausfuhr ab 2021 sehr wahrscheinlich geprüft und verzollt werden müssen. Und das könnte die Versorgung mit Medikamenten und Medizintechnik gefährden. Marten Hahn berichtet.

Zu wenig Personal, zu wenig Geld – das sind Probleme, mit denen sich der "National Health Service" (NHS) – der staatliche, britische Gesundheitsdienst - schon seit Jahren herumschlägt. Neu ist ein Problem, dass erst mit dem Brexit aufgetaucht ist: Logistik.

Medizinische Versorgung gefährdet

Der Austritt aus dem EU-Binnenmarkt bedeutet, dass aus einer bisher unsichtbaren Grenze eine sehr sichtbare wird. Waren werden bei der Ein- und Ausfuhr ab 2021 sehr wahrscheinlich geprüft und verzollt werden müssen. Und das könnte die Versorgung mit Medikamenten und Medizintechnik gefährden.


Rückblick:

Der britische "National Health Service"
Über die Arbeitsbedingungen jenseits des Ärmelkanals
Durch Coronavirus stößt der britische Gesundheitsdienst "National Health Service" an seine Grenzen. Marten Hahn berichtet aus London, wie die Angstellten des NHS mit den Arbeitsbedingungen in britischen Krankenhäusern fertig werden.

Der britische "National Health Service"
"Mehr als ein Gesundheitsdienst"
Das britische Gesundheitssystem steht hierzulande oft in der Kritik: Es sei unterfinanziert und chronisch überlastet. Nun kommt noch die Corona-Krise hinzu. Doch gerade der dortige Gesundheitsdienst "National Health Service" (NHS) gilt vielen als Kulturgut. Marten Hahn hat nachgefragt, was es damit auf sich hat.

Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 01.04.2020 auf SR 2 KulturRadio. Das Archivbild ganz oben zeigt eine Anti-Brexit-Demo In London vom Herbst 2019 (Foto: Marten Hahn).

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