Dresden 1945: "Problematischer und symbolbeladener Erinnerungstag"

"Problematischer und symbolbeladener Erinnerungstag"

Ein Gespräch mit dem Historiker Matthias Neutzner, Sprecher des Vereins "Memorare Pacem", über die Gedenkkultur zum Bombenangriff auf Dresden am 13. Februar 1945

Jochen Erdmenger. Onlinefassung: Rick Reitler   13.02.2020 | 07:45 Uhr

Der Dresdener Historiker Matthias Neutzner setzt sich mit dem Verein "Memorare Pacem" für eine neue Erinnerungskultur zum Bombenangriff auf Dresden am 13. Februar 1945 ein. Im Gespräch mit SR-Moderator Jochen Erdmenger wendet er sich gegen "geschichtsrevisionistische" Gruppen, die den Gedenktag "instrumentalisieren".

Am 13. Februar 1945, genau vor 75 Jahren, starteten die Alliierten ihre Luftangriffe auf Dresden. 25.000 Menschen starben, das historische Zentrum wurde zerstört. In keiner anderen deutschen Stadt findet das Gedenken seitdem derart polarisiert und politisiert statt - verschiedenste politische Strömungen streiten um die Deutungshoheit.

"Memorare Pacem"

Der Dresdener Historiker Matthias Neutzner, zugleich Sprecher des Vereins "Memorare Pacem", setzt sich für eine neue Erinnerungskultur ein. Im Gespräch mit SR-Moderator Jochen Erdmenger wendet er sich gegen "geschichtsrevisionistische" Gruppen, die den Gedenktag "instrumentalisieren".

Mehr zum Thema im ZeitZeichen:

Donnerstag, 9.05 Uhr: 13. Februar
Der Beginn der Luftangriffe auf Dresden
Durch Luftangriffe demonstrieren die Westalliierten im Februar 1954 Stärke. In vier Angriffswellen legen sie das bislang weitgehend unzerstörte Dresden in Schutt und Asche und töteten zehntausende Menschen. Mehr darüber erfahren Sie im SR 2-ZeitZeichen vom 13. Februar.


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 13.02.2020 auf SR 2 KulturRadio.

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