Schwarz-Grün in Österreich: "Das Beste aus beiden Welten"?

Das "Beste aus beiden Welten"?

Ein Interview mit Österreich-Korrespondent Srdjan Govedarica zum neuen Regierungsprogramm der schwarz-grünen Koalition

Katrin Aue. Onlinefassung: Rick Reitler   03.01.2020 | 07:15 Uhr

Am 2. Januar hat das schwarz-grüne Regierungsbündnis in Wien sein Regierungsprogramm vorgestellt. Die Aufteilung der Befugnisse vereine "das Beste aus beiden Welten" und könne als Vorbild für ganz Europa dienen, betonte der alte und neue Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). ARD-Korrespondent Srdjan Govedarica fasst den Stand der Dinge zusammen.

Am 2. Januar 2020 hat das neue schwarz-grüne Regierungsbündnis in Wien sein Regierungsprogramm vorgestellt. Die konservative ÖVP besetzt damit nach wie vor das Thema Migration und innere Sicherheit, die Grünen kümmern sich ab sofort um Dinge wie Umwelt und Verkehr.

"Koalitionsfreier Raum"

Diese Aufteilung der Befugnisse vereine "das Beste aus beiden Welten", betonte der alte und neue Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Zudem sei ein "koalitionsfreier Raum" bei äußerst strittigen Fragen vereinbart worden. Der Vertrag könnte nach Meinung von Kurz damit sogar als Vorbild für ganz Europa dienen.

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Das Foto ganz oben zeigt Kanzler Sebastian Kurz (l), Vorsitzender der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), und Werner Kogler, Vorsitzender der Grünen in Österreich, nach ihrer gemeinsamen Präsentation des Regierungsprogramms.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 03.01.2020 auf SR 2 KulturRadio.

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