Klimakonferenz Madrid: "Man hat Rückschritte verhindert"

"Man hat Rückschritte verhindert"

Ein Interview mit SWR-Korespondent Werner Eckert zur Weltklimakonferenz von Madrid

Holger Büchner. Onlinefassung: Rick Reitler   15.12.2019 | 07:45 Uhr

Die Weltklimakonferenz von Madrid ist am Sonntag ohne wirklich konkrete Ergebnisse zu Ende gegangen. Für SWR-Korrespondent Werner Eckert eine Enttäuschung: "Ich glaube, es hat damit zu tun, dass die Welt eher auseinander driftet als zusammenkommt", sagte er im Gespräch mit SR-Moderator Holger Büchner.

Die Klimakonferenz von Madrid ist unter dem Namen "COP25" am Sonntag, 15. Dezember, ohne wirklich konkrete Ergebnisse zu Ende gegangen: Im Grunde konnten sich die Delegierten aus 196 Ländern auf nicht viel mehr einigen als auf ein Wiedersehen in Schottland im kommenden Jahr.

Auseinanderdriften der Welt?

Für SWR-Korrespondent Werner Eckert eine Enttäuschung: "Ich glaube, es hat damit zu tun, dass die Welt eher auseinander driftet als zusammenkommt", sagte er im Gespräch mit SR-Moderator Holger Büchner. Länder wie Australien, Brasilien, Indien, China oder Saudi-Arabien hätten aus seiner Sicht "den Schuss noch nicht gehört". Immerhin aber habe die Versammlung "Rückschritte verhindert".

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Das Ergebnis der Klimakonferenz von Madrid kommt einem Scheitern gleich. Das aber ist besser als ein schlechter Kompromiss. Umso mehr ist nun die EU gefordert - und Deutschland, meint Werner Eckert in seinem Kommentar.


Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 16.12.2019 auf SR 2 KulturRadio. Das Foto ganz oben zeigt das Podium der Weltklimakonferenz von Madrid 2019 (Foto: dpa / Europa Press / Ricardo Rubio).

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