Italiens Regierungskrise: "Es wird nicht einfach"

"Es wird nicht einfach"

Ein Interview mit Rom-Korrespondent Tassilo Forchheimer über den Tag der Entscheidung in der italienischen Regierungskrise

Katrin Aue. Onlinefassung: Rick Reitler   28.08.2019 | 08:15 Uhr

Italiens Präsident Mattarella muss einen Ausweg aus der Regierungskrise finden: Beraumt er Neuwahlen an und stärkt damit den rechten Lega-Nord-Chef Salvini? Oder befürwortet eine neue Koalition der beiden linken, aber politisch verfeindeten Parteien Sozialdemokraten und Fünf Sterne-Bewegung? Rom-Korrespondent Tassilo Forchheimer erläutert die schwierige Gemengelage.

Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella muss am 28. August einen Ausweg aus der Regierungskrise finden. Zur Auswahl stehen im wesentlichen zwei Alternativen: Entweder einem neuen Regierungsbündnis der beiden eher linken, aber politisch verfeindeten Gruppierungen Sozialdemokraten und Fünf Sterne-Bewegung zustimmen - oder Neuwahlen anberaumen.

Salvini: zu hoch gepokert?

Letzteres käme wohl dem Chef der rechten Lega Nord, Matteo Salvini, zu Gute, der die bisherige Koalition mit der Fünf-Sterne-Bewegung vor gut zwei Wochen platzen ließ, als seine eigenen Umfragewerte für den Posten des Ministerpräsidenten stark gestiegen waren. Nach dem Hickhack der vergangenen Tage aber sind seine Beliebtheitswerte wieder am Sinken - und Salvini wird wohl alles daran setzen, eine Koalition von Sozialdemokraten und Fünf Sterne-Bewegung zu verhindern, meint Rom-Korrespondent Tassilo Forchheimer im Gespräch mit SR-Moderatorin Katrin Aue.

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Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 28.08.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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