Wenn SchülerInnen depressiv werden

Wenn SchülerInnen depressiv werden

Ein Interview mit Dr. Pia Fuhrmann, Psychologin

Frank Hofmann. Onlinefassung: Rick Reitler   16.08.2019 | 14:30 Uhr

Bei einem Verdacht auf schwere Depression bei Kindern oder Jugendlichen hilft es nicht, wenn die Erwachsenen aus falsch verstandender Rücksichtnahme schweigen: Hier ist Eingreifen und Ansprechen in Absprache mit den Eltern unbedingt angesagt, meint die Psychologin Dr. Pia Fuhrmann.

Viele Kinder und Jugendliche haben das Behandlungszimmer eines Psychiaters oder Psychologen bereits von innen gesehen. Typisch sind Probleme wie Essstörungen oder Depressionen - und häufig werden offenbar die Schule und ihr Leistungsdruck als krank machend erlebt.

Elternhaus? Veranlagung?

Doch nicht Lehrerinnen, Lehrer und Mitschüler haben häufig ihren Anteil an depressiven Störungen, sondern auch das Elternhaus und die persönliche Veranlagung einer Patientin oder eines Patienten, erklärt die Psychologin Dr. Pia Fuhrmann im Gespräch mit SR-Moderator Frank Hofmann.

Ansprechen!

Bei einem Verdacht auf schwere Depression helfe es aber nicht, wenn Lehrer und Betreuer aus falsch verstandender Rücksichtnahme schwiegen: Hier sei Eingreifen und Ansprechen in Zusammenarbeit mit den Eltern unbedingt angesagt.

Ein Thema in der Sendung "Religion und Welt" vom 16.08.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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