Positive Reaktion auf Angehörigen-Entlastungsgesetz

Caritas sieht Änderungen positiv

Ein Gespräch mit Janina Bessenich vom Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V.

Katrin Aue, Onlinefassung: Laszlo Mura   14.08.2019 | 17:20 Uhr

Eltern mit pflegebedürftigen Kindern können sich auf finanzielle Entlastung einstellen. Das verspricht der Entwurf des Angehörigen-Entlastungsgesetzes, den das Bundeskabinett gebilligt hat. SR-Moderatorin Katrin Aue hat sich mit der Caritas-Justiziarin Janina Bessenich darüber unterhalten, was die Anpassungen bewirken, in welchen Bereichen aber auch weiterhin Handlungsbedarf besteht.

 (Foto: SR)
Janina Bessenich

Janina Bessenich begrüßt den Gesetzesentwurf. Eltern mit behinderten Kindern könnten durch den Beschluss endlich finanziell entlastet werden. Dies sei "schon lange eine Forderung", die von der Caritas erhoben worden sei, so Bessenich. Sehr häufig sei es so, dass zumindest ein Elternteil nicht vollständig erwerbstätig sein könne, um das behinderte Kind pflegen zu können.

Aus finanzieller Sicht würde mit dem Entlastungsgesetz also der richtige Weg eingeschlagen. Die "zeitliche Belastung" bleibe aber nach wie vor bestehen und da müsse in Zukunft noch was passieren, so Bessenich.

Ein Thema in der Sendung "Bilanz am Abend" vom 14.08.2019.

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