Terror-Wochenende in den USA

Terror-Wochenende in den USA

Ein Interview mit USA-Korrespondent Torsten Teichmann über die Terror-Anschläge von El Paso und Dayton

Holger Büchner. Onlinefassung: Rick Reitler   05.08.2019 | 07:15 Uhr

Zwei Amokläufe, mindestens 29 Tote - das ist die vorläufige Bilanz des ersten August-Wochenendes in den Vereinigten Staaten von Amerika. Zuerst in El Paso in Texas, direkt an der Grenze zu Mexiko, und einen halben Tag später in Dayton in Ohio wüteten die beiden Verbrecher.

SR-Moderator Holger Büchner hat sich am Montagmorgen nach den Ereignissen von USA-Korrespondent Torsten Teichmann auf den Stand der Dinge bringen lassen: Dem wohl von rassistischem Hass angetriebenen Täter von Südtexas drohe die Todesstrafe, berichtete Teichmann.

Kritik an Trump und Waffengesetzen

Eine erneute Diskussion um die liberalen Waffengesetze in den USA habe erwartungsgemäß nicht lange auf sich warten lassen, berichtet Teichmann. Die Reaktion von Präsident Donald Trump habe allerdings in manchen Kreisen für noch mehr Aufregung gesorgt: Trump habe davon geredet, dass Hass zwar "keinen Platz" in den USA habe, die Attentäter aber "ernsthaft psychisch erkrankte Menschen" seien. Trump-Gegner sähen den Grund für die Attentate vielmehr darin, dass die Regierung Trump zu lange Intoleranz und Hass geduldet habe.

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Nach dem Massaker von El Paso prüft die mexikanische Regierung, gegen den Schützen juristisch aktiv zu werden. US-Präsident Trump ordnete Trauerbeflaggung an, um der Opfer von Texas und Ohio zu gedenken.

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Zehn Tote nach Schüssen in Dayton
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Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 05.08.2019 auf SR 2 KulturRadio.