Auf der Suche nach der Automobilität von Morgen

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Ein Gespräch mit Korrespondent Dirk Rodenkirch vor dem Autogipfel in Berlin

Kai Schmieding   24.06.2019 | 07:45 Uhr

Beim "Autogipfel" treffen sich am 24. Juni in Berlin Spitzenvertreter von Industrie, Umweltschutzverbänden und Politik, um Lösungen für die automobile Zukunft zu finden. Besonders die hohen Preise für E-Autos, die fehlende Lade-Infrastruktur oder auch das Thema autonomes Fahren stellen alle Seiten vor große Herausforderungen, meint Korrepondent Dirk Rodenkirch im SR-Interview.

Die deutsche Autoindustrie steht mächtig unter Druck: Der Diesel-Skandal, der Kampf gegen CO2 und andere Abgase, die Elektromobilität und aktuelle Gewinneinbußen sind längst nicht alle Themen, mit denen sich die wohl wichtigste Industriebranche in Deutschland auseinandersetzen muss. Auch die Politik musste jüngst eine Schlappe in Sachen Pkw-Maut einstecken.

Arbeitsplätze in Gefahr

Beim "Autogipfel" treffen sich am 24. Juni in Berlin nun Spitzenvertreter von Konzernen und Gewerkschaften, Umweltverbänden und den Regierungsparteien mit Kanzlerin Angela Merkel, um Lösungen für die automobile Zukunft zu finden, ohne allzu viele Arbeitsplätze zu riskieren.

Bei den hohen Anschaffungskosten für E-Autos, bei der mangelhaften Lade-Infrastruktur oder auch beim Thema autonomes Fahren ist nun nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Politik gefragt, meint Korrepondent Dirk Rodenkirch im SR-Interview.

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Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 24.06.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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