Gedämpfte Erwartungen an Russland-Nordkorea-Gipfel

Gedämpfte Erwartungen an Russland-Nordkorea-Gipfel

Ein Gespräch mit Moskau-Korrespondentin Martha Wilczynski

Audio: Jochen Erdmenger, Martha Wilczynski. Foto: dpa / AP / Alexander Zemlianichenko. Onlinefassung: Rick Reitler   25.04.2019 | 07:15 Uhr

Nachdem der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un sich schon zweimal mit US-Präsident Donald Trump getroffen hat, steht am 25. April nun endlich ein erstes offizielles Treffen mit Wladimir Putin in Wladiwostok auf seinem Terminkalender: Die beiden mächtigen Männer werden wohl nicht nur um Handelsbeziehungen, sondern auch über das umstrittene nordkoreanische Atomprogramm sprechen.

"Erstmal in den Dialog treten"

Allzu viele Hoffnungen, dass Putin hier eine lösungsorientierte Vermittlerrolle übernehmen könnte, solle man sich nach Einschätzung von Moskau-Korrespondentin Martha Wilczynski aber nicht machen: "Es geht eher darum, erstmal in den Dialog zu treten und dann zu gucken, in welchen Formaten man in Zukunft weiter sprechen kann", sagte sie im Gespräch mit SR-Moderator Jochen Erdmenger.

Mehr zum Thema:


Mehr über die beiden Koreas:

Die Reportage: Vom Rocketman zum Freund
Ein Jahr nach dem Gipfel von Panmunjom
Noch 2017 standen auf der koreanischen Halbinsel viele Zeichen auf Krieg. Doch dann kam plötzlich der Wendepunkt: der Gipfel in Panmunjom. Von Frieden und Abrüstung ist die Rede. Doch dann kommt alles wieder ganz anders... Das Feature von Kathrin Erdmann zeichnet das turbulente Jahr mit vielen Stimmen noch einmal nach.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 25.09.2019 auf SR 2 KulturRadio.

Artikel mit anderen teilen