Auf der Suche nach dem Atommüll-Endlager

Auf der Suche nach dem Atommüll-Endlager

Ein Gespräch mit Berlin-Korrespondent Christopher Jähnert

Audio: Jochen Erdmenger, Christopher Jähnert. Foto: dpa / Sebastian Gollnow. Onlinefassung: Rick Reitler   25.04.2019 | 08:25 Uhr

Seit Jahrzehnten sucht Deutschland nach einem Ort, an dem es seinen Atommüll endlagern kann. Noch immer aber wurden nicht alle Hürden übersprungen: Das Gestein muss die radioaktive Strahlung für mindestens eine Million Jahre sicher abschirmen können, und die ortsansässigen Bürger müssen ihren Widerstand aufgeben. Und Bayern kommt als Endlagerstätte laut Koalitionsvertrag schon gar nicht in Frage. Was dem Grünen-Chef Robert Habeck bei einer öffentlichen Debatte am 24. April gar nicht schmeckte.

"Irgendwo muss er hin"

"Klar ist: Keiner will den Müll wirklich haben, aber irgendwo muss er hin", sagte Berlin-Korrespondent Christopher Jähnert im Gespräch mit SR-Moderator Jochen Erdmenger. Öffentliche Informationsveranstaltungen und Diskussionsrunden im ganzen Land sollen nun dabei helfen, endlich eine Lösung zu finden, bestätigte Jähnert.

Atommüll, nein Danke (Foto: pixabay / 2396521 )
"Atommüll, nein Danke": Protestschild gegen ein Endlager (Foto: pixabay / 2396521)


Mehr zum Thema:

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 25.09.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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