40 Jahre taz: von Themenvielfalt und Auflagenschwund

Von Themenvielfalt und Auflagenschwund

Ein Gespräch mit dem Medienjournalisten Michael Meyer

Audio: Sally-Charell Delin. Grafi: taz   17.04.2019 | 16:25 Uhr

West-Berlin, 17. April 1979: Mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren erscheint die erste Ausgabe der von nun an täglich erhältlichen Zeitung "taz". Das überregionale, linksalternative Blatt versteht sich als Gegengewicht zur sogenannten "bürgerlichen" Presse. Zu den Mitbegründern zählt der Anwalt und spätere Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele.

Von Gewerkschaftspolitik bis Umweltschutz

Der Medienjournalist Michael Meyer schildert im SR-Interview die relativ große Palette der taz-Schwerpunkte und -Meinungen über die vergangenen vier Jahrzehnte: Arbeitnehmerrechte, Gewerkschaftspolitik, Feminismus, Homosexualität oder Umweltschutz. "Die taz hat sicherlich das breiteste Meinungsspektrum". meint Meyer. Zudem sieht er die taz weniger ideologisch ausgerichtet als beispielsweise die klar sozialistischen Stimmen der "Jungen Welt" oder des "Neuen Deutschland".

Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 17.04.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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