Was läuft falsch bei der Energiewende?

Was läuft falsch bei der Energiewende?

Ein Gespräch mit Prof. Georg Erdmann, Ökonom und Mitglied der unabhängigen Expertenkommission der Bundesregierung für das Monitoring der Energiewende

Audio: Jochen Marmit. Fotos: dpa/Stefan Sauer   16.04.2019 | 07:45 Uhr

35 Kilometer vor der Ostseeinsel Rügen wird am 16. April der Offshore-Windpark Arkona eröffnet. Betrieben wird diese größte Wind-Anlage der Ostsee vom Energiekonzern EON und dem norwegischen Energieunternehmen Equinor.

Transport und Speichertechnik

Die Eröffnung wird als Zeichen setzen für den Fortschritt bei der Energiewende gefeiert. Doch beim deutschen CO2-Ausstoß hat sich zehn Jahren nichts geändert, obwohl die Energiekosten auch durch teure Investitionen deutlich gestiegen sind. Vor allem der Transport und die Speicherung der Windstrom-Energie sind noch immer unbefriedigend gelöste Probleme, meint auch Prof. Georg Erdmann, ein Mitglied der unabhängigen Expertenkommission der Bundesregierung für das Monitoring der Energiewende.

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Audio [SR 2, Jochen Marmit / Anna Ellger, 16.04.2019, Länge: 02:59 Min.]
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Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am 16. April den Offshore-Windpark Arkona eröffnen. Er liegt in der Ostsee, etwa 35 Kilometer entfernt von der Insel Rügen. Nach Angaben von Reporterin Anna Ellger handelt es sich mit 60 Windkraftanlagen um den größten Windpark in der Ostsee, der 385 Megawatt Leistung abgeben soll. Das werde für 400.000 Haushalte reichen. Über eine Milliarde Euro habe die Anlage gekostet - jewils die Hälfte getragen vom deutschen Energieriesen E.ON und dem norwegischen Unternehmen Equinor.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 16.04.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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