"Sexkauf ist Gewalt"

"Sexkauf ist Gewalt"

Zum Dritten Weltkongress gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen in Mainz

Audios: Steffen Kolodziej, Kai Schmieding, Carolin Dylla   02.04.2019 | 15:42 Uhr

Seit dem 2. April findet in Mainz der Dritte Weltkongress gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen statt. Prof. Monika Barz vom Verein "Sisters" fordert, dass Deutschland sich dem "Nordischen Modell" anschließen und den Kauf von sexuellen Dienstleistungen verbieten soll.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbeauftragten hat am 8. März eine Online-Petition gestartet, um zu erreichen, dass Werbung mit aufreizender Bildsprache für Prostitutionsgeschäfte im Saarland flächendeckend verboten wird. Gut 30.000 Unterschriften sind schon da. Der Standpunkt der UnterstützerInnen: Solche Art von Werbung degradiere den weiblichen Körper zur Ware, verschleiere die Realität der Prostitution, schaffe schlechte Arbeitsbedingungen und widerspreche dem Jugendschutz. Doch offenbar gibt es auch Stimmen, die das ganz anders sehen, wie SR-Reporterin Carolin Dylla herausgefunden hat:

Im Kampf gegen Plakatwerbung für Bordelle
Audio [SR 2, Kai Schmieding / Carolin Dylla, 02.04.2019, Länge: 04:05 Min.]
Im Kampf gegen Plakatwerbung für Bordelle

Gastgeber für den Dritten Weltkongress gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen ist die Frauenhilfsorganisation Solwodi. Gegründet wurde diese vor mehr als 30 Jahren von der Saarländern Lea Ackermann. Aus Abenteuerlust zog es sie als junge Frau nach Afrika - gefunden hat sie dort ihr Lebensthema: den Kampf gegen die Prostitution.

Ein Leben für Frauen in Not
Audio [SR 2, Kai Schmieding / Christian Otterbach, 02.04.2019, Länge: 02:16 Min.]
Ein Leben für Frauen in Not

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 02.04.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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