Die Freundschaft mit mehr Leben füllen

Die Freundschaft mit mehr Leben füllen

Ein Gespräch mit Frankreich-Korrespondent Marcel Wagner zur Premiere der deutsch-französischen Parlamentarierversammlung am 25. März 2019 in Paris

Audio: Holger Büchner, Archivfoto: dpa / Daniel Bockwoldt   25.03.2019 | 07:25 Uhr

Am 25. März tritt in Paris zum ersten Mal überhaupt die neue deutsch-französische "Parlamentarische Versammlung" zusammen. Nach Einschätzung von Frankreich-Korrespondent Marcel Wagner soll das Treffen vor allem dazu beitragen, die Freundschaft der beiden Staaten mit "mehr Leben" zu füllen.

Am 25. März tritt in Paris zum ersten Mal überhaupt die neue deutsch-französische "Parlamentarische Versammlung" zusammen. Ihr gehören jeweils 50 Mitglieder beider Parlamente an, die sich aus Abgeordneten der jeweiligen Fraktionen rekrutieren. Diese sollen sich künftig zwei Mal im Jahr treffen, um darüber zu beraten, wie die Zusammenarbeit besser und einfacher gestaltet werden könnte. Kurz vor der ersten Sitzung werden die beiden Parlamentspräsidenten Wolfgang Schäuble und Richard Ferrand ein Papier zur Institutionalisierung der Versammlung unterzeichnen.

Parlamentarier sollen Regierungsbeschlüsse begleiten

SR-Moderator Holger Büchner hat mit Paris-Korrespondent Marcel Wagner über die Hoffnungen und Ziele des bilateralen Meetings gesprochen. Die Hauptidee sieht Wagner darin, bereits verstehende Freundschaftsverträge wie den Elysée-Vertrag oder den noch jungen Aachener Vertrag "mit Leben zu füllen", denn bisher gebe es flankierend zu Abkommen der jeweiligen Regierungen noch keine "Begleitung aus den Parlamenten heraus".


Foto oben (Archiv, dpa / Daniel Bockwoldt): Richard Ferrand, Präsident der französischen Nationalversammlung (l), und Wolfgang Schäuble (CDU), Bundestagspräsident, tragen sich während einer deutsch-französischen Präsidiumssitzung in das goldene Buch der Stadt Lübeck ein.

Ein Thema aus der Sendung "Der Morgen" auf SR 2 KulturRadio.

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