Kommentar: Ein Jahr nach dem Koalitionsvertrag

Ein Jahr nach dem Koalitionsvertrag

Die Meinung von Hauptstadt-Korrespondentin Andrea Müller

Audio: Jochen Marmit, Andrea Müller. Foto: SR Fernsehen, Onlinefassung: Rick Reitler   12.03.2019 | 08:45 Uhr

Im ersten Jahr der Groko nach der Bundestagswahl 2017 sind 19 Versprechen aus dem Koalitonsvertrag bereits eingelöst, 43 noch in Arbeit. Doch die Parteizentralen haben sich mittlerweile wieder auf einen "Egotrip" begeben, meint Berlin-Korrespondentin Andrea Müller in ihrem Kommentar.

Vor genau einem Jahr wurde die aktuelle Große Koalition von CDU, CSU und SPD in Berlin nach einem halben Jahr des Ringens um eine gemeinsame Linie mit dem Koalitionsvertrag besiegelt.

SR-Hauptstadt-Korrespondentin Andrea Müller (Foto: Reiner Freese)
SR-Hauptstadt-Korrespondentin Andrea Müller

19 Versprechen sind nach den Informationen von Berlin-Korrespondentin Andrea Müller bereits eingelöst, 43 noch in Arbeit. Auf den ersten Blick sieht die Zwischenbilanz damit gar nicht so schlecht aus, meint Müller in ihrem Kommentar.

Doch die Parteizentralen haben sich ihrer Ansicht nach mittlerweile wieder auf einen "Egotrip" begeben - mit der Absicht, die verloren gegangenen Stimmen wieder von den "Volksparteien" zu überzeugen. Dabei seien noch so viele Fragen offen - von der Digitalisierung bis zum Klimaschutz. Ob die GroKo damit noch bis zum Ende der Legislatur Bestand haben werde - oder wie es bei einem Bruch weiter gehen könnte, lasse sich zurzeit unmöglich sagen, so Müller.


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