Nordkorea-Gipfel frühzeitig beendet

Keine Einigung zwischen Trump und Kim

Ein Gespräch mit Auslandskorrespondent Arthur Landwehr über den vorzeitugen Abbruch des Gipfeltreffens in Hanoi

Audio: Kai Schmieding / Arthur Landwehr. Foto: dpa / picture alliance / AP / Evan Vucci   28.02.2019 | 09:45 Uhr

Das Treffen von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un in Hanoi ist überraschend frühzeitig abgebrochen worden. Bei ihrer Suche nach einer gemeinsamen Lösung für die nukleare Abrüstung Nordkoreas fanden die beiden Staatschefs offenbar keine gemeinsame Basis. Ein Interview mit Auslandskorrespondent Arthur Landwehr.

Acht Monate nach ihrem historischen Treffen in Singapur haben sich US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un am 27. Februar zu einem Gipfel in Hanoi getroffen - der Hauptstadt Vietnams. Hier wollten die beiden erneut über Abrüstung diskutieren.

Frühes Ende ohne Einigung

"Denukleaisierung gegen Aufhebung von Sanktionen" - das hätte am Ende das Ergebnis sein sollen. Das Gipfeltreffen endete jedoch frühzeitig und ergebnislos, ein gemeinsames Mittagessen und die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung wurde von der Tagesordnung gestrichen.

Trump erklärte bereits, das Treffen sei sehr produktiv gewesen, es sei aber noch nicht der Tag gewesen, die gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen. Nach Aussage von US-Regierungssprecherin Sanders sind aber weiterhin beide Parteien an einer Zusammenarbeit interessiert.


tagesschau.de
Trump und Kim erzielen keine Einigung
Der Gipfel zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim ist ohne Ergebnis geblieben. Knackpunkte seien die Denuklearisierung und die Sanktionen gewesen, sagte Trump. Kim werde weiter auf Atomwaffentests verzichten.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 28.02.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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