US-Hilfe nur gegen Nordkorea-Abrüstung?

US-Hilfe nur gegen Nordkorea-Abrüstung?

Ein Gespräch mit Auslandskorrespondent Arthur Landwehr

Audio: Kai Schmieding / Arthur Landwehr. Foto: dpa / picture alliance / AP / Vincent Yu   27.02.2019 | 08:45 Uhr

US-Präsident Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un wollen am 27. Februar wieder über Abrüstung diskutieren - diesmal in Hanoi. Damit Kim Jong Un auf Hilfe aus Washington hoffen kann, wird Nordkorea seine Atom-Infrastruktur offen legen müssen, meint Auslandskorrespondent Arthur Landwehr.

Acht Monate nach ihrem historischen Treffen in Singapur sind US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un am 26. Februar nach Hanoi gereist, der Hauptstadt Vietnams. Hier wollen die beiden am Abend des 27. Februar wieder über Abrüstung diskutieren.

Auf der Suche nach dem Konsens

"Denukleaisierung gegen Aufhebung von Sanktionen" - das könnte am Ende das Ergebnis sein. Wobei beide Seiten diesen Slogan wohl ganz unterschiedlich auslegen werden, wie Auslandskorrespondent Arthur Landwehr vermutet. Um einen Konsens finden zu können, werde die amerikanische Seite aber erst ganz genau wissen wollen, wie die Atomwaffen-Infrastruktur Nordkoreas wirklich aussehe, sagte Landwehr im Gespräch mit SR-Moderaor Kai Schmieding. Erst danach könne umgekehrt Kim Jong Un auf die offenbar dringend benötigte Hilfe aus Washington hoffen, so Landwehr.


Hintergrund:

tagesschau.de
Trump verspricht Kim Wohlstand
US-Präsident Donald Trump trifft am 27. Februar in Hanoi einen "Freund". Vor ihrem zweiten persönlichen Treffen betonte Trump seine gute Beziehung zu Nordkoreas Machthaber Kim. Zudem versprach er Kim wirtschaftlichen Erfolg.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 27.02.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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