Kommentar: "Rolle rückwärts - aber nur halb"

"Rolle rückwärts - aber nur halb"

Die Meinung von Großbritannien-Korrespondent Andreas Meyer-Feist

Audio: Kai Schmieding / Andreas Meyer-Feist. Foto: House Of Commons/PA Wire/dpa   27.02.2019 | 07:55 Uhr

"Das ist keine Politik, das ist falsches Gefühlsdrama. Und das nervt." Großbritannien-Korrespondent Andreas Meyer-Feist ist alles andere als begeistert von den neuesten Entwicklungen beim Thema Brexit: Am Dienstag, 26. Februar, hatte die britische Premierministerin Theresa May die entscheidenden Abstimmungen um zwei Wochen auf nun Mitte März verschoben - und den Abgeordneten zugleich die Möglichkeit eröffnet, auch den offiziellen Austrittstermin 29. März zu verschieben.

Nach Auffassung von Meyer-Feist sollte sich die EU "nicht gleich wieder einfangen lassen - und schon gar keine Hoffnung machen, dass die Beziehung zu kitten ist". May empfiehlt er "eine zweite Volksabstimmung" in seinem Kommentar.


Hintergrund:

tagesschau.de
Warteschleife statt Showdown
Das britische Parlament stimmt am 27. Februar über die weiteren Schritte beim EU-Austritt ab. Mit ihrem Manöver vom Vortag konnte Premierministerin Theresa May den erwarteten Showdown wohl abwenden. Doch die Probleme bleiben.

Foto ganz oben: Großbritannien, London: Dieses vom House Of Commons zur Verfügung gestellte Foto zeigt Theresa May (M), Premierministerin von Großbritannien, bei ihrer Rede über den Stand der Brexit-Verhandlungen im britischen Parlament. Die britische Premierministerin Theresa May hat dem Parlament in London in Aussicht gestellt, über eine Verschiebung des EU-Austritts abstimmen zu dürfen. (House Of Commons/PA Wire/dpa)

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 27.02.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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