CDU will Migrationspolitik aufarbeiten

"Was haben wir seit damals eigentlich gelernt und verändert?"

Eine Kurzreportage von Anja Günther über das CDU-Werkstattgespräch zur Migrationspolitik

Anja Günther, NDR   11.02.2019 | 07:50 Uhr

CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat am 10. Februar ein so genanntes "Werkstattgespräch zur Migrationspolitik" im Konrad-Adenauer-Haus Berlin eröffnet. Während sich die SPD bei ihrer parallelen Klausurtagung neu zu definieren versucht, will man bei den Christdemokraten "nur" die Migrationspolitik von Kanzlerin Angela Merkel aufarbeiten.

Flüchtlingspolitik bleibt Thema

NDR-Journalistin Anja Günther berichtete für SR 2 KulturRadio vom ersten Tag des Treffens - und der besaß durchaus Brisanz. Die ganz große Abrechnung mit Angela Merkel blieb zwar aus - mit dem Thema Flüchtlingspolitik aber hat die Partei offenbar noch lange nicht abgeschlossen. Kramp-Karrenbauer versprach, sich darum zu bemühen, dass die Ereignisse vom Spätsommer 2015 sich nicht wiederholten: "Das ist das erklärte Ziel, das wir alle miteinander haben."

Merkel nicht dabei

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vorgängerin von "AKK" als CDU-Parteivorsitzende, nahm nicht an dem sonntäglichen Treffen teil.


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Die Abrechnung mit Merkel bleibt aus
Viele hatten die große Abrechnung mit der Kanzlerin erwartet. Die wurde es beim "Werkstattgespräch" der CDU zwar nicht - mit dem Thema Flüchtlingspolitik hat die Partei aber noch lange nicht abgeschlossen.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 11.02.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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