"Es wird darauf ankommen, wer den Mut hat, wirklich etwas umzusetzen"

"Es wird darauf ankommen, wer den Mut hat, wirklich etwas umzusetzen"

Ein Interview mit Prof. Frank Baasner vom Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg zur Neuauflage des Élysée-Vertrags

Jochen Marmit   22.01.2019 | 10:07 Uhr

In Aachen wurde 56 Jahre nach dem Elysée-Vertrag eine aktualisierte Fassung dieses deutsch-französischen Freundschaftvertrags unterzeichnet. Prof. Frank Baasner vom Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg erklärt, dass der Vertrag vor allem bei Verteidigungspolitik, Wirtschaftsfragen und einer "Experimentierklausel", die die Möglichkeit biete, von nationalen Gesetzen abzuweichen, wirkliche Neuerungen enthalte.

Hintergrund:

Politik & Wirtschaft
Aachener Vertrag soll Grenzregionen näher bringen
Am Vormittag des 22. Januar haben Vertreter der französischen und deutschen Regierungen in Aachen den deutsch-französichen Freundschaftsvertrag unterzeichnet. Er soll den Vertrag von 1963 ergänzen und besonders die Rolle der Grenzregionen aufwerten. Vor allem die Politiker aus dem Saarland hoffen, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit durch den Vertrag leichter wird.

"Ein deutliches Signal in Richtung Grenzregion"
Audio [SR 2, Jochen Marmit / Carolin Dylla, 22.01.2019, Länge: 04:04 Min.]
"Ein deutliches Signal in Richtung Grenzregion"
SR 2-Reporterin Carolin Dylla erklärt im Gespräch mit Jochen Marmit, was von dem neuen Élysée-Vertrag zu erwarten ist.

Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 22.01.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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