Frankreichstrategie: "Man darf zufrieden sein, aber das Projekt steht noch am Anfang"

Frankreichstrategie: "Man darf zufrieden sein, aber das Projekt steht noch am Anfang"

Interview mit Dr. Philipp Krämer (FU Berlin)

Peter Weitzmann   21.01.2019 | 12:00 Uhr

Fünf Jahre ist es her, dass sich das Saarland zum Ziel gesetzt hat, im Jahr 2043 das erste zweispachige Bundesland zu sein. Die Zweisprachigkeit ist die tragende Säule der Frankreich-Strategie. Für viele Unternehmen in der Saar-Wirtschaft ist die Idee auch fünf Jahre danach durchaus logisch. Dr. Philipp Krämer, Sprachwissenschaftler an der Freien Universität Berlin, beobachtet das Geschehen aus wissenschaftlicher Sicht. SR-Moderator Peter Weitzmann hat mit ihm über die Frankreichstrategie gesprochen.

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Audio [SR 3, Karin Mayer, 21.01.2019, Länge: 03:09 Min.]
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Als die Landesregierung vor fünf Jahren die Frankreich-Strategie aufgestellt hat, sorgte das für Aufsehen. Ein Bundesland will zweisprachig werden, Deutsch und Französisch sollen zum Alltag werden. In Deutschland und in Frankreich wurde das mit Überraschung registriert, für viele Unternehmen in der Saar-Wirtschaft war die Idee eher eine logische Konsequenz.

Dossier
Fünf Jahre Frankreichstrategie
Am 21. Januar 2014 hat die saarländische Landesregierung ihre Frankreichstrategie verkündet. Danach soll das Saarland zum ersten mehrsprachigen Bundesland werden. Deutsch soll Mutter- und Amtssprache im Saarland bleiben, aber das Französische soll bis 2043 zur zweiten Verkehrssprache werden.

Ein Thema in der Sendung "Bilanz am Mittag" vom 21.01.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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