Kommentar: AKK bei ihrer ersten CDU-Auftaktklausur

AKK meistert ihre CDU-Auftaktklausur

Die Meinung von ARD-Redakteur Matthias Reiche

Audio: Matthias Reiche, Archivfoto: SR Fernsehen   15.01.2019 | 10:55 Uhr

Nach ihrer erfolgreichen Wahl zur CDU-Vorsitzenden musste sich Annegret Kramp-Karrenbauer Mitte Januar erstmals bei einer Vorstandsklausur bewähren. Das lief wohl ganz gut, meint ARD Hauptstadtkorrespondent Matthias Reiche.

Bei der CDU-Klausur zum Jahresauftakt musste Annegret Kramp-Karrenbauer etliche Aufgaben bewältigen: Es galt vor allem, das eigene politische Profil zu festigen und die Weichen für das Wahljahr 2019 zu stellen - so die Einschätzung von ARD-Hauptstadtstudio-Redakteur Matthias Reiche.

Viel zu tun

AKK habe sich zum Jahresanfang sehr ziel- und sachorientiert gezeigt: Sie kündigte an, den Beschluss des CDU-Bundesparteitages über die Abschaffung des Solidaritätszuschlages noch in dieser Legislaturperiode umzusetzen. Auch migrationspolitische Maßnahmen stünden weiter auf ihrer Agenda; sowie der Blick in die östlichen Bundesländer, in denen die AfD Umfragen zufolge besonders hohe Zustimmungswerte erreicht.

2019 gilt es für AKK in besonderem Maße, den rechtspopulistischen Einfluss zu reduzieren und die Stellung der CDU wieder zu stärken, so die Meinung von Reiche.

Ein Kommentar aus der Sendung "Der Morgen" vom 15.01.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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