Platz für neue Formen der Zusammenarbeit

Sieht so die Zukunft der Arbeit aus?

Eine Reportage aus Saarbrücken

Karin Mayer   07.01.2019 | 16:01 Uhr

In Großstädten entstehen immer häufiger offene Bürogemeinschaften, sogenannte Co-Workingspaces. Auch in Saarbrücken gab es einen Co-Workingspace: Ligatura am Eurobahnhof. Der machte zwar Ende 2017 dicht, aber im November hat der ehemalige Inhaber von Ligatura einen neuen Co-Workingspace mit dem Namen "Fase15" in Saarbrücken aufgemacht.

Es ist der zweite Anlauf von Grafiker Oliver Jungmann ein Co-Working-Büro in Saarbrücken zu etablieren. Das erste Projekt hatte seinen Standort am Eurobahnhof, aber vor lauter Organisation hatte er kaum noch Zeit für seine eigentliche Arbeit. Nun gibt es einen zweiten Versuch. Der Name: "Fase 15". Der Standort: Fasanerieweg im Osten der Stadt. Das neue Co-Working-Gebäude besteht aus drei Stockwerken und fast alle sind schon ausgebucht.

Es besteht also Bedarf vor allem bei jungen Startups und Freiberuflern nach Räumen, die neben Platz zum Arbeiten auch die Möglichkeit zum Austausch mit anderen bieten und die genügend Raum für eine kreative Atmosphäre lassen.


Mehr zum Thema

Home Office - der Arbeitsplatz der Zukunft?
Audio [SR 2, Holger Büchner / Karin Mayer, 08.01.2019, Länge: 04:45 Min.]
Home Office - der Arbeitsplatz der Zukunft?
Nach dem Frühstück, noch im warmen Schlafanzug, den Kaffee in der Hand, zum Schreiben ins eigene Arbeitszimmer nebenan? Oder vielleicht doch runter zum Café, mit dem Laptop unterm Arm und dem Smartphone in der Tasche? Gerade für junge Leute klingt die Vorstellung faszinierend, zum Arbeiten nie mehr ins Büro fahren zu müssen. Doch die vermeintliche Bequemlichkeit, Zeit- und Kostenersparnis eines "Home Office" birgt gerade für Alleinlebende auch gewisse Probleme, wie Wirtschaftsredakteurin Karin Mayer im Gespräch mit Holger Büchner erläutert.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 08.01.2019 auf SR 2 KulturRadio.

Artikel mit anderen teilen