Wie Sprache unser Denken und Handeln bestimmt

Wie Sprache unser Denken und Handeln bestimmt

Ein Interview mit der Sprachwissenschaftlerin Dr. Elisabeth Wehling über "Framing"

Audio: Jochen Erdmenger, Foto: Pixabay   20.11.2018 | 15:45 Uhr

Sprachstrategien von Politikern zielen meist auf Eines ab: Das Denken und Handeln ihrer Wähler nahezu unmerklich zu beeinflussen. Expertin dafür ist die Linguistin Dr. Elisabeth Wehling. Bei ihrem Besuch in Saarbrücken hatte SR-Moderator Jochen Erdmenger Gelegenheit, ausführlich mit ihr über Wahrnehmungspsychologie, Manipulationsmethoden und Populismus zu sprechen.

Sprache kann extrem manipulieren - gerade auch in Politik und Journalismus: Es ist eben nicht egal, ob man über "Chaoten" oder "Aktivisten", über "Terroristen" oder "Freiheitskämpfer" schreibt oder spricht.

Mit Sprachstrategien von Politikern hat sich auch die Linguistin Dr. Elisabeth Wehling von der Universität Berkeley in Kalifornien für ihr Buch "Politisches Framing - wie eine Nation sich ihr Denken einredet und daraus Politik macht" beschäftigt. Bei ihrem Besuch auf dem Saarbrücker Halberg hatte SR-Moderator Jochen Erdmenger die Gelegenheit, mit Wehling u. a. über Wahrnehmungspsychologie, Manipulationsmethoden und Populismus zu sprechen. Ein Interview.


Der SR 2-SachbuchTipp:

Elisabeth Wehling
Politisches Framing - wie eine Nation sich ihr Denken einredet und daraus Politik macht
Herbert von Halem Verlag 2016
224 Seiten, 21,00 Euro
ISBN-10: 3869622083

Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 20.11.2018 auf SR 2 KulturRadio.

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