Zum zweiten Mal "Schicht im Schacht"

Zum zweiten Mal "Schicht im Schacht"

Audio & Fotos: Yvonne Schleinhege   02.11.2018 | 08:25 Uhr

Schon im Sommer 2012 wurde der Steinkohlebergbau im Saarland eingestellt. Viele saarländische Bergleute wurden daraufhin zu "Kumpeln": Sie bekamen Arbeitsplätze im westfälischen Ibbenbüren. Doch auch dort ist nun Ende des Jahres 2018 endgültig "Schicht im Schacht". Wie geht es nun für sie weiter? Und wie kamen die Saarländer überhaupt zurecht in NRW? SR-Reporterin Yvonne Schleinhege hat vor Ort nachgefragt.

Mehr zum Bergbau-Ende in NRW:

"Am Wochenende kochen die Emotionen nochmal richtig hoch"
Audio [SR, Kai Schmieding im Gespräch mit WDR-Reporter Olaf Biernat, 02.11.2018, Länge: 03:51 Min.]
"Am Wochenende kochen die Emotionen nochmal richtig hoch"
Am 21. Dezember 2018 wird mit der Zeche "Prosper Haniel" in Bottrop das letzte Bergwerk in Deutschland die Steinkohleförderung einstellen. Und bereits am ersten November-Wochenende verabschiedet das Ruhrgebiet mit einem großen Fest jene Männer und Frauen, die die Region über Jahrzehnte geprägt haben. Gefeiert wird in Bottrop, Dinslaken, Essen, Ibbenbüren und Hamm. WDR-Reporter Olaf Biernat schließt sich im Interview mit SR-Moderator Kai Schmieding den besten Wünschen an die Malocher an: "Danke, Kumpel!".

Video [aktueller bericht, 11.09.2018, Länge: 5:08 Min.]
Letzte Saar-Bergleute in Ibbenbüren
Der aktuelle bericht hat den saarländischen Bergleuten in Nordrhein-Westfalen bereits im September 2018 einen Besuch abgestattet.


Abschied der saarländischen Bergleute aus Ibbenbüren

Panorama
Zu Besuch bei Saar-Bergleuten in Ibbenbüren
Das Ende des Bergbaus in Deutschland rückt näher. Am 21. Dezember ist auch im nordrhein-westfälischen Ibbenbüren offiziell Schluss. Dort arbeiten derzeit noch 40 Saarländer. Ein Besuch kurz vor dem Ende einer Ära.

Ein Beitrag aus der Sendung "Der Morgen" vom 02.11.2018 auf SR 2 KulturRadio.

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