"Diese Irland-Grenzfrage bleibt der entscheidende Punkt"

"Diese Irland-Grenzfrage bleibt der entscheidende Punkt"

Ein Interview mit Brüssel-Korrespondent Andreas Meyer-Feist

Audio: Jochen Marmit / Bild: dpa, Mariusz Smiejek   17.10.2018 | 07:15 Uhr

Die EU-Staats- und Regierungschefs treffen sich am Abend des 17. Oktober in Brüssel, um endlich Nägel mit Köpfen in Sachen Brexit zu machen. EU-Verhandlungsführer Michel Barnier hatte kurz vor der Konferenz bereits eingeräumt, für die Gespräche mit London mehr Zeit einräumen zu wollen: Die so genannte Brexit-Übergangsphase mit Beginn im März 2019 könnte damit um ein Jahr verlängert werden. Das läge durchaus im Interesse zumindest von Teilen der britischen Regierung, denn dann könnte das Land bis Ende 2020 im EU-Binnenmarkt und in der Zollunion verbleiben.

Stolperstein Irland

Doch wie lange auch immer man noch für einen Austrittsvertrag brauchen wird - der große Stolperstein des Brexits wird wohl eine gute Regelung für die Grenze zwischen Irland und der britischen Provinz Nordirland sein, meint Brüssel-Korrespondent Andreas Meyer-Feist im SR 2-Interview.


Hintergrund:

tagesschau.de: Brexit-Verhandlungen
EU kommt May entgegen
Die Brexit-Verhandlungen gerieten zuletzt ins Stocken. Vor dem heutigen EU-Gipfel scheint wieder Bewegung in die Sache zu kommen: Nach ARD-Informationen bietet die EU den Briten eine längere Übergangsphase an.

Ein Thema aus der Sendung "Der Morgen" vom 17.10.2018 auf SR 2 KulturRadio.

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