Diesel-Einigung: "Wer das Ganze bezahlen soll, ist noch nicht ganz klar"

"Wer das Ganze bezahlen soll, ist noch nicht ganz klar"

Ein Gespräch mit Korrespondent Marcel Heberlein zum Diesel-Plan der Bundesregierung

Peter Weitzmann   04.10.2018 | 12:40 Uhr

Am 1. Oktober hat sich die Koalition auf weitere Maßnahmen zur Vermeidung von Fahrverboten für ältere Dieselfahrzeuge geeinigt. Das Konzept der Bundesregierung sieht vor, dass von Fahrverboten bedrohte Besitzer älterer Diesel die Auswahl zwischen zwei Optionen haben sollen: Entweder tauschen sie ihren "dreckigen" Diesel gegen ein saubereres Auto und bekommen dafür vom Hersteller eine Prämie. Oder sie lassen ihren Motor mit einem speziellen System nachrüsten. Über den aktuellen Stand in Sachen Nachrüstungen hat SR 2-Moderator Peter Weitzmann mit Hauptstadt-Korrespondent Marcel Heberlein gesprochen.

Diesel aktuell:

tagesschau.de
Diesel-Umrüstungen schnell möglich
Das Auto umtauschen oder nachrüsten - so sieht das Diesel-Paket der Regierung aus. Doch einige Autohersteller lehnen Nachrüstungen ab. Dabei wär das in den Werkstätten schnell zu machen, sagt das Kraftfahrzeuggewerbe.


Rückblick: Mehr zum Thema

Martin Nicolay, Verbraucherzentrale des Saarlandes
"Die aktuellen Autos sind nicht völlig aus der Diskussion"
Nach dem Willen der Großen Koalition soll es für ältere Diesel-PKW ein Maßnahmenpaket mit Umtauschprämien und Nachrüstungen geben. Im SR 2-Interview begrüßt Martin Nicolay von der Verbraucherzentrale des Saarlandes die Entscheidung und erklärt, dass auch solche Autos von den Maßnahmen betroffen sein könnten, die erst ein Jahr alt sind.

Ein Thema in der Sendung "Bilanz am Mittag" vom 04.10.2018 auf SR 2 KulturRadio.

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