"...dann ist Europa nicht zu retten"

"...dann ist Europa nicht zu retten"

Ein Gespräch mit der Philosophin Ágnes Heller über Ungarn, Chemnitz und die Zukunft Europas

Carolin Dylla   06.09.2018 | 08:45 Uhr

89 Jahre ist Ágnes Heller alt – die Gedanken der ungarischen Philosophin sind aber alles andere als altbacken: klar, meinungsstark und vor allem hochaktuell. Heller gilt als eine der schärfsten Kritikerinnen der Politik des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán, der ihrer Meinung nach aus Ungarn einen "Scheiterhaufen" gemacht habe. Sie fürchtet, dass die Sprache des ethnischen Nationalismus in Europa Schule machen könnte. Die AfD spreche diese Sprache, in Chemnitz habe man diese Sprache gesprochen - eine Warnung an Europa. SR 2-Reporterin Carolin Dylla hat die Philosophin in Saarbrücken getroffen.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 06.09.2018 auf SR 2 KulturRadio.

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