"Keine Befriedung der Gesellschaft in Sicht"

"Keine Befriedung der Gesellschaft in Sicht"

Ein Gespräch mit der Filmemacherin Stefanie Groth über die Situation in Cottbus

Jochen Marmit   13.08.2018 | 07:55 Uhr

Auch ein Jahr nach den gewalttätigen Übergriffen von syrischen Flüchtlingen kommt das brandenburgische Cottbus nicht zur Ruhe: Längst hat sich ein breites Bündnis gegen die Migrationspolitik von Kanzlerin Merkel gebildet; längst gibt es auch Bündnisse gegen eben diese - zum Teil offen rechtsradikal auftretenden - Bürger der gespaltenen Stadt, in der bereits ein Aufnahmestopp für Flüchtlinge verhängt wurde und die Polizei deutlich mehr Präsenz zeigt. Um die Lage vor Ort zu verstehen, hat die Filmemacherin Stefanie Groth fünf Menschen einige Monate lang begleitet. Ihre Dokumentation "Wer ist das Volk? Cottbus in Aufruhr" läuft am 13. August ab 21.45 Uhr im Ersten. SR 2-Moderator Jochen Marmit hat am Morgen des Erstausstrahlungstages mit Groth über ihre wichtigsten Erkenntnisse aus den Dreharbeiten gesprochen.

Der SR 2-ProgrammTipp:

13. August 2018, 21.45 Uhr im Ersten
Wer ist das Volk? Cottbus in Aufruhr
Eine Dokumentation von Stefanie Groth und Diana Kulozik.

Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" vom 13.08.2018.

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