Mutagenese: "Ein verbraucherfreundliches Urteil"

"Ein verbraucherfreundliches Urteil"

Ein Gespräch mit ARD-Umweltexpertin Alice Thiel-Sonnen

Holger Büchner / Alice Thiel-Sonnen   26.07.2018 | 07:25 Uhr

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat geurteilt, dass auch Pflanzen, die durch die moderne Mutagenese-Technik verändert wurden, als gentechnisch verändert gelten und so kenntlich gemacht werden müssen. ARD-Umweltexpertin Alice Thiel-Sonnen bewertet dieses Urteil als verbraucherfreundlich, weil die Wahlfreiheit so gewährleistet bleibe. Bei Lebensmitteln, die mit der "Genschere" bearbeitet würden, handele es sich - vereinfacht dargestellt - um Pflanzen, bei denen Eigenschaften entfernt würden. Neue Eigenschaften würden im Gegensatz zu herkömmlicher Genveränderung nicht hinzugefügt.

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Neue Gentechnik nur unter strengen Auflagen
Pflanzen, die mit moderner Mutagenese-Technik verändert werden, gelten rechtlich als gentechnisch verändert. Dies hat der Europäische Gerichtshof entschieden und fordert eine entsprechende Kennzeichnung.


Über dieses Thema wurde in der Sendung "Der Morgen" vom 26.07.2018 auf SR 2 KulturRadio berichtet.

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